WALTER WILHELM GOETZE
Berlin (Deutschland), 17. April 1883 - Berlin, 24. März 1961


Biographie

Walter Wilhelm Goetze war der Sohn eines aus Thürringen stammenden Ministerialdirigenten, der selbst ein passionierter Musikliebhaber war. Walter Wilhelm studierte Musik in Berlin bei dem Wagner-Anhänger Oskar Möricke. Die erste Anstellung erhielt er am Berliner Kabarett Pêlemêle; 1905 wechselte er zum Intimen Theater, wo er mit seinen Chansons grosse Erfolge feiern konnte. Diese Chansons fanden zum grossen Teil später Eingang in Goetzes Operetten.
Nach einigen Jahren Kapelleistertätigkeit in verschiedenen Städten konnte Goetze bereits von seinen Tantiemen leben und wirkte von nun an als freischaffender Komponist in Berlin, wo er auch 1961 starb.
Goetze hat zahlreiche Operetten hinterlassen, in denen Walzer und Märsche vorherrschend sind. Zumeist wählte er historische Stoffe für seine Werke und hob sich damit von den meisten seiner Kollegen ab. Seine Musiksprache ist eingängig und wirkungsvoll, und sicher wäre es lohnend, die eine oder andere seiner Operetten für die Bühne wieder zu entdecken.


Operetten


© 2005, Karl Albert