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AUGUST SÖDERMAN
17. Juli 1832, Stockholm - 10. Februar 1876, Stockholm
Biographie
August Söderman wuchs in Stockholm in einer Musiker-Familie auf. Sein Vater wie auch sein Halbbruder waren Berufsmusiker, und auch bei
August zeigte sich schon früh die musikalische Begabung. Bereits mit 15 Jahren begann er mit dem Harmonie- und Klavierstudium an der
Königlichen Schwedischen Musikakademie. Weitere Studien widmete er der Violine und der Oboe. Nach Abschluß seiner Studien spielte er 1850 als
Orchestermusiker in verschieden schwedischen Orchestern, darunter dem Königlichen Schwedischen Orchester.
Während dieser Zeit lernte er den Edvard Stjernström kennen, der zu dieser Zeit mit einer von ihm gegründeten Theatertruppe nach Finnland reiste.
Stjernström bot Söderman den Posten des Orchesterleiters an, und so wirkte Söderman von 1851 bis 1853 als Dirigent und Komponist von Bühnenmusiken in
Finnland. Södermans Beiträge wurden von der Presse ausdrücklich gelobt, une einige seiner Kompositionen erschienen auch im Druck.
1854 kaufte Stjernström das Mindre-Theater in Stockholm und setzte hier seine Zusammenarbeit mit Söderman fort. 1856 schließlich entschloss
sich Söderman, ins Ausland zu gehen, um Komposition und Kontrapunkt zu studieren. Gemeinsam mit seinen Halbbruder Fritz ging er nach Leipzig und
erhielt dort Privatunterricht von einem der führenden Lehrer des Konservatoriums. Die Musik von Robert Schumann und Richard Wagner prägten
den jungen Komponisten Söderman, der sich in dieser Zeit nahezu ausschließlich der Komposition von Vokalwerken widmete. Nach seiner Rückkehr nach
Stockholm setzte er zunächst seine Arbeit am Mindre Theater fort, bis er 1860 zum Chorleiter am Königlichen Theater ernannt wurde. Hier hatte er
die Möglichkeit, für ein größeres Orchester zu komponieren, und ab 1862 war er zweiter Kapellmeister des Königlichen Theaters und in dieser Eigenschaft
häufig auch als Konzert- und Operndirigent zu erleben.
1869 reiste Söderman zum zweiten Mal ins Ausland. Obwohl er ursprünglich Paris als Ziel im Sinn hatte, beschränkte sich auch diese Reise auf deutsche
Städte wie Hamburg, Berlin, Hannover und vor allem Dresden, wo er zahlreiche Kontakte knüpfen konnte. Nach seiner Rückkehr nahm er seine Arbeit am
Königlichen Theater wieder auf.
Södermans Schaffen beeinhaltet fast ausschließlich Vokalwerke, davon zahlreiche mit Orchesterbegleitung, vor allem Lieder und Balladen sowie eine große
Anzahl von Bühnenmusiken und eine Operette, die am 14. September 1856 im Mindre-Theater Stockholm uraufgeführt wurde.
August Söderman starb, kaum 44 Jahre alt, am 10. Februar 1876 nach einer schweren Krankheit, die ihn schon längere Zeit beeinträchtigt hatte.
Operetten
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